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Neues aus der Zahnmedizin

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Ganzheitliche Zahnmediziner behandeln die Zähne nach der Kunst der Schulmedizin – und verstehen sie darüber hinaus als einen wichtigen Bestandteil oder sogar »Spiegel« des Gesamtorganismus. Sie haben erkannt, dass zwischen Zahn-, Mund- und Allgemeinerkrankungen vielfältige Verbindungen bestehen.

Auf die Details kommt es an
Das Risiko von Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Frühgeburten kann bei Parodontitis erhöht sein. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf den Zahnbelag. Er besteht aus einer klebrigen Eiweißschicht, die von den Milliarden Bakterien in unserem Mundraum erzeugt wird. An diese haften sich die Mikroorganismen an, darunter auch Bakterien, die Entzündungen auslösen können. "Es ist wahrscheinlich, dass die Bakterien des Biofilms bei kardiovaskulären Erkrankungen eine Rolle spielen", erklärt Peter Bornhofen von der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM). So konnten norwegische Forscher die gleichen Keime, die in infizierten Wurzeloberflächen vorkommen, auch in jungem Narbengewebe (Granulationsgewebe) und Blutgefäßen nachweisen. Es reiche aber nicht, den Biofilm mechanisch durch eine intensive klassische Zahnreinigung zu zerstören. Man müsse auch darüber nachdenken, wie man seine Entstehung verhindern kann. Bakterien wachsen mit Vorliebe in saurem Milieu – ist der Speichel basisch, bildet sich meist auch weniger Zahnbelag.

Ein anderes Beispiel: Eine Störung des Kiefergelenks kann nicht nur Nacken-, Rücken-, Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche (Tinnitus) verursachen. Manchmal führt sie auch zu Hüftbeschwerden. Ist beispielsweise eine Füllung, Krone oder Prothese zu hoch oder der Biss zum Beispiel nach kieferorthopädischer Behandlung zu tief, kann dies eine regelrechte Kettenreaktion nach sich ziehen: Beim Versuch, den Kontakt zur störenden Kaufläche auszugleichen, spannt sich die Kiefermuskulatur an. Dadurch ändert sich die Haltung der Schädelknochen, dies beeinflusst den Kopfdrehmuskel, der wiederum übt einen Zug auf die Hirnhaut aus, was sich auf die Haltung des Steißbeins auswirkt und eine Lageveränderung im Beckenbereich verursacht. Das sind sehr komplexe Zusammenhänge.